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LEISTUNGENVERFAHRENÜBER UNSREFERENZENPROJEKTE
 AKTUELL
Juni 2016
Partner im Berliner-Antike-Kolleg

Archäometrie Netzwerk Berlin-Brandenburg


2
8./29. Mai 2016
Artikel im nd

Antike Wasserrohre und Grabkammern

2015
Partner im interdisziplinären Forschungsprojekt
ArchPro Carnuntum
(Niederösterreich)

 PARTNER
KOOPERATIONSPARTNER
Archäologie


Exzellenzcluster TOPOI

www.topoi.org

Freie Universität Berlin /
Humboldt-Universität
zu Berlin


FIAK - Freies Institut
für Angewandte Kulturwissenschaften
www.fiak.de
Cottbus - Fulda

Grupo ánfora, G.I.P.
www.anforagip.com
Huelva, Spanien

Geophysikalische Modellierung
Dr. Thomas Günther,
Hannover

www.resistivity.net

Prof. Dr. Andreas Weller,
TU Clausthal

www.ifg.tu-clausthal.de


3D-Modelle
7 reasons, Wien
www.7reasons.net

Vermessung
arqueocad, Córdoba, Spanien
www.arqueocad.com


Georadar / Bodenradar / GPR
Mit dem Georadarverfahren können Ausdehnung und Tiefe unterirdischer Objekte und Strukturen relativ schnell und mit sehr hoher Auflösung zerstörungsfrei erkundet werden. Erkundungstiefe und Auflösungsvermögen sind abhängig von der Wellenlänge λ bzw. der Frequenz der verwendeten Antenne. Für die zerstörungsfreie Prüfung (zfP, engl. nondestructive testing / NDT) werden  hochfrequente GHz-Antennen verwendet, während für geologisch-geotechnische Untersuchungen Antennen mit Frequenzen von ca. 100 MHz eingesetzt werden. Für die archäologische Prospektion sind meist Antennen mit Frequenzen von 200 bis 500 MHz geeignet.

Bei der Georadarmessung werden hochfrequente elektromagnetische Impulse in den Untergrund abgestrahlt. An Schichtgrenzen von Strukturen und Objekten werden die elektromagnetischen Wellen reflektiert und gebeugt. Die Reflexionen werden an der Oberfläche empfangen und aufgezeichnet. Die Registrierung der Reflexionsamplituden erfolgt meist über eine Zeitdauer von weniger als 100 Nanosekunden (10-7 s). Daher kann die Antenne während der Messung relativ zügig über den Boden bewegt werden. Je nach Geschwindigkeit und Abtastrate wird alle 1 bis 5 cm eine Spur aufgezeichnet. Die Darstellung der Spuren entlang eines Messprofils ergibt das Radargramm. Das fachgerechte Datenprozessing von Radarmessungen erfordert Kenntnisse in der Theorie geophysikalischer Wellenverfahren und sicheren Umgang mit den Auswerteprogrammen.

Die Ausbreitung der elektromagnetischen Wellen im Boden wird von den Hochfrequenzeigenschaften des Untergrundes bestimmt. Reflexionen und Diffraktionen entstehen nur dann, wenn sich die elektrischen Materialeigenschaften, insbesondere die Dielelektrizitätszahl ε deutlich ändert. (Andernfalls ist der Reflexionskoeffizient sehr klein und Transmission dominiert die Ausbreitung.) Mauern, Steinsetzungen, Fundamente und ähnliche Strukturen lassen sich meist sehr gut mit dem Georadar prospektieren. Bei hoher Qualität liefern die 3D-Daten eine Grundlage für virtuelle Rekonstruktionen der verborgenen archäologischen Strukturen.


Georadarmessungen in der Praxis und Datenbeispiele:
Rad_Wasser_small Radar Reflexionshyperbel 21. rad500_vae_min.jpg 18. timeslices_rorman_small.jpg
Burgstelle im Steinhuder Meer aus Radar-messungen
Signal über historischer Wasserleitung, Potsdam Park Sanssouci
Einsatz der 500-MHz-
Antenne in Al Madam (VAE)
Timeslice in römischem Municipium (Aroche, Spanien)
Einsatz des SIR 3000 in Xanten

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ARCHÄOLOGISCHE PROSPEKTION
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TECHNOLOGIE
Geomagnetik Deutsch
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IP-Geoelektrik an Schlackenhalden English
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(Poster zur Tagung "Early Iron in Europe – Prehistoric and Roman Iron Production", Hüttenberg, Österreich, Sept. 2008)

INGENIEURGEOPHYSIK
Geophysik im Grundbau
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(Auszug aus der Diplomarbeit
von Dipl.-Ing. Holger Böhm, FB
Bauingenieurwesen, TU Berlin)


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