DEUTSCH
ENGLISH
FRANÇAIS
ESPAÑOL


PROJEKTETECHNOLOGIEeastern atlasSERVICEREFERENZEN
 AKTUELL
Januar 2012:
Der neue Digitiser LEA D2 ist online ...


Januar 2012:
eastern atlas ist jetzt die Eastern Atlas GmbH & Co. KG

September 2011:
eastern atlas präsentiert Vorträge auf Tagungen zur Archäologischen Prospektion:
9. - 10.9.2011 Mainz "Archäologische Prospektion - Potential und Perspektiven" und 19. - 24.9.2011
Izmir (Türkei) 9th International Conference on Archaeological Prospection (AP2011)

Januar 2011:
Prospektion eines monumentalen Erdwerkes in Sachsen für das neue "Haus der Archäologie" newsletter Frühjahr 2011




 PARTNER
KOOPERATIONSPARTNER
Archäologie

RADIO PAST

www.radiopast.eu
EU-Projekt im FP7 an der
Universität Evora (Portugal)


Exzellenzcluster TOPOI

www.topoi.org

Freie Universität Berlin /
Humboldt-Universität
zu Berlin


FIAK - Freies Institut
für Angewandte Kulturwissenschaften
www.fiak.de
Cottbus - Fulda

Grupo ánfora, G.I.P.
www.anforagip.com
Huelva, Spanien


Geophysikalische Modellierung
Dr. Thomas Günther,
Hannover

www.resistivity.net

Prof. Dr. Andreas Weller,
TU Clausthal

www.ifg.tu-clausthal.de


3D-Modelle
cdmb architects, Berlin
www.barlieb.com

Vermessung
arqueocad, Córdoba, Spanien
www.arqueocad.com


Georadar / Bodenradar / GPR
Mit dem Georadarverfahren können Ausdehnung und Tiefe unterirdischer Objekte und Strukturen relativ schnell und mit sehr hoher Auflösung zerstörungsfrei erkundet werden. Erkundungstiefe und Auflösungsvermögen sind abhängig von der Wellenlänge λ bzw. der Frequenz der verwendeten Antenne. Für die zerstörungsfreie Prüfung (zfP, engl. nondestructive testing / NDT) werden  hochfrequente GHz-Antennen verwendet, während für geologisch-geotechnische Untersuchungen Antennen mit Frequenzen von ca. 100 MHz eingesetzt werden. Für die archäologische Prospektion sind meist Antennen mit Frequenzen von 200 bis 500 MHz geeignet.

Bei der Georadarmessung werden hochfrequente elektromagnetische Impulse in den Untergrund abgestrahlt. An Schichtgrenzen von Strukturen und Objekten werden die elektromagnetischen Wellen reflektiert und gebeugt. Die Reflexionen werden an der Oberfläche empfangen und aufgezeichnet. Die Registrierung der Reflexionsamplituden erfolgt meist über eine Zeitdauer von weniger als 100 Nanosekunden (10-7 s). Daher kann die Antenne während der Messung relativ zügig über den Boden bewegt werden. Je nach Geschwindigkeit und Abtastrate wird alle 1 bis 5 cm eine Spur aufgezeichnet. Die Darstellung der Spuren entlang eines Messprofils ergibt das Radargramm. Das fachgerechte Datenprozessing von Radarmessungen erfordert Kenntnisse in der Theorie geophysikalischer Wellenverfahren und sicheren Umgang mit den Auswerteprogrammen.

Die Ausbreitung der elektromagnetischen Wellen im Boden wird von den Hochfrequenzeigenschaften des Untergrundes bestimmt. Reflexionen und Diffraktionen entstehen nur dann, wenn sich die elektrischen Materialeigenschaften, insbesondere die Dielelektrizitätszahl ε deutlich ändert. (Andernfalls ist der Reflexionskoeffizient sehr klein und Transmission dominiert die Ausbreitung.) Mauern, Steinsetzungen, Fundamente und ähnliche Strukturen lassen sich meist sehr gut mit dem Georadar prospektieren. Bei hoher Qualität liefern die 3D-Daten eine Grundlage für virtuelle Rekonstruktionen der verborgenen archäologischen Strukturen.


Georadarmessungen in der Praxis und Datenbeispiele:
Rad_Wasser_small Radar Reflexionshyperbel 21. rad500_vae_min.jpg 18. timeslices_rorman_small.jpg
Burgstelle im Steinhuder Meer aus Radar-messungen
Signal über historischer Wasserleitung, Potsdam Park Sanssouci
Einsatz der 500-MHz-
Antenne in Al Madam (VAE)
Timeslice in römischem Municipium (Aroche, Spanien)
Einsatz des SIR 3000 in Xanten

 DOWNLOAD
ARCHÄOLOGISCHE PROSPEKTION
Firmenbroschüre
download

TECHNOLOGIE
Geomagnetik Deutsch
download
IP-Geoelektrik an Schlackenhalden English
download
(Poster zur Tagung "Early Iron in Europe – Prehistoric and Roman Iron Production", Hüttenberg, Österreich, Sept. 2008)

INGENIEURGEOPHYSIK
Geophysik im Grundbau
download
(Auszug aus der Diplomarbeit
von Dipl.-Ing. Holger Böhm, FB
Bauingenieurwesen, TU Berlin)


 LINKS
LOCATION · REFERENZEN · IMPRESSUM · KONTAKT · © eastern atlas 2009