| Archäologische Prospektion |
Das Spektrum unserer wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen umfasst: • die Planung und Erarbeitung von Prospektionskonzepten, • die Durchführung zerstörungsfreier geophysikalischer Untersuchungen, • ergänzende Luftbild- und Geländeaufnahmen sowie • die Auswertung und die archäologische Interpretation der Messergebnisse. METHODENVIELFALT Als zertifizierte Qualitätsfirma im BDG bieten wir eine große Bandbreite geophysikalischer Untersuchungsmethoden. Verbunden mit langjähriger Erfahrung beim Einsatz der Geophysik als archäologischer Prospektionsmethode können wir archäologische Fragestellungen mit der jeweils am besten geeigneten Methode oder Methodenkombination und der neuesten Messtechnik bearbeiten. Der Einsatz reicht von der schnellen DGPS-gestützten Magnetprospektion großer Flächen bis zu 3D-Detailaufnahmen komplexer Bau- und Siedlungsstrukturen. Einen Überblick zu den geophysikalischen Methoden finden Sie in der Rubrik TECHNOLOGIE. Ausgewählte Beispiele stellen wir Ihnen unter PROJEKTE vor. Hier finden Sie Informationen zur Anwendung geophysikalischer Methoden in verschiedenen archäologischen Fachrichtungen. FACHGEBIETE Ur- und Frühgeschichte Klassische Archäologie Vorderasiatische Archäologie Provinzialrömische Archäologie Mittelalter Neuzeit Denkmalpflege |
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UR- UND FRÜHGESCHICHTE LUFTBILD - GEOMAGNETIK - GRABUNG Oft liefern Luftbilder und Flurbegehungen erste Hinweise auf Strukturen aus Ur- und Frühgeschichte. Mittels geophysikalischer Methoden, meist mit geomagnetischen Kartierungen kann die Lage von Hausgrundrissen, Grabenwerken, Gruben und Grabstätten ermittelt werden. Darauf basierend lassen sich ohne physischen Eingriff in das Bodendenkmal effektive und zielgerichtete Grabungen planen. |
 Magnetogram (Caesium) einer Kreisgrabenanlage im Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt). Fläche: 125 m x 100 m |
 Skythischer Kurgan, Bel'sk (Ukraine) Magnetogramm 100 m x 50 m |
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VORDERASIATISCHE ARCHÄOLOGIEIM FRUCHTBAREN HALBMOND Die Tells (arab.; dt. "Hügel", türk. "Hüyük", pers. "Tepe") prägen als charakteristische Siedlungsruinen die Landschaften des Vorderen Orients. Sie sind als Überlagerung immer neuer Siedlungsschichten in Jahrtausenden gewachsen. Die zerstörungsfreie Prospektion dieser ausgedehnten und sehr komplexen archäologischen Stätten erfordert die Kombination geophysikalischer Methoden und topografischer Aufnahmen.
Geländemodell und Magnetprospektion am Tell Ginderes (Syrien)
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KLASSISCHE ARCHÄOLOGIE STADT UND HAUS IN 3D Die Ruinen von Pompeji geben einen faszinierenden Einblick in eine Römische Stadt des 1. Jh. n. Chr. Unklar ist noch die Entwicklung der Stadt in den Jahrhunderten davor. Handlungsbedarf und Grabungsverbot - Pompeji steht stellvertretend für viele antike Fundstätten in ähnlicher Situation. Aktuelle Forschungsprojekte kommen deshalb heute nicht ohne den Einsatz zerstörungsfreier Methoden aus, insbesondere von 3D-Verfahren zur detaillierten Erkundung. Geophysikalische Daten liefern auch die Grundlage für virtuelle Rekonstruktionen. Geoelektrik in den Stabianer Thermen (Pompeji)
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PROVINZIALRÖMISCHE ARCHÄOLOGIE AN DEN RÄNDERN DES RÖMISCHEN WELTREICHS Die Römische Ingenieurs- und Baukunst hinterließ zwischen Nordafrika, Kleinasien und Britannien eine Vielzahl eindrucksvoller Relikte. Ob ausgedehnte Thermenanlagen in Africa Proconsularis, 20 m tief liegende Qanate in Germania Superior oder Verhüttungsplätze in Baetica, Geophysiker helfen bei deren Erforschung, schnell und zerstörungsfrei. |
 Georadar Timeslice: Römisches Munizipium in Turóbriga (Röm. Provinz Baetica, heute Provinz Huelva, Spanien). |
 Imperium Romanum unter Trajan (117 n. Chr.) |
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MITTELALTERBURGEN, WÜSTUNGEN UND KLÖSTER Die Anwendung geophysikalischer Methoden in der Mittelalterarchäologie umfasst die Prospektion von Wüstungen und Befestigungen sowie die Bauforschung an bestehenden Bauwerken. Bei der Untersuchung von Burgen und Klosteranlagen setzen wir meist eine Kombination der tomografischen Verfahren Radar und Elektrik ein. Damit können sowohl feste Baustrukturen, wie Mauern und Fundamente als auch verfüllte Gräben, Gruben und Brunnen geortet werden. In unbebautem Gelände liefern hochauflösende magnetische Messungen Hinweise auf Siedlungsstrukturen.
 Magnetogramm über den Resten einer Turmhügelburg im Kreis Höxter (Nordrhein-Westfalen) |
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Neuzeit NEUZEIT UND FORSCHUNGSGESCHICHTE Bei der Erfassung von Bau- und Bodendenkmalen aus der jüngsten Vergangenheit ist oft mit vielfachen modernen Störungen zu rechnen. Erfahrung und ein methodisch breites Herangehen sind hier Grundlage einer aussagekräftigen Prospektion. Auch Altgrabungen lassen sich als „Störungen“ eines Fundkomplexes zerstörungsfrei abgrenzen.
Historische Karte einer Grabung aus dem 19. Jh. |
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DENKMALPFLEGE SCHONENDE BESTANDSERKUNDUNG Zerstörungfreie Prüfverfahren wie z. B. hochfrequente Radarmessungen oder mikroelektrische Untersuchungen ermöglichen die schonende Bestandserkundung an bestehenden und möglicherweise gefährdeten Baudenkmalen. Anwendungsfelder der geophysikalischen Verfahren sind die Strukturerkundung unzugänglicher Bereiche, die Schadensaufnahme unter Oberflächen, die Bestimmung von Materialkennwerten und die Baugrunduntersuchung. Mikroelektrik in einer Kirche in Meißen (Sachsen)
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AnsprechpartnerBurkart Ullrich, Cornelius Meyer (info@eastern-atlas.com) |
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