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PROJEKTETECHNOLOGIEeastern atlasSERVICEREFERENZEN
 AKTUELL
Juli 2010:
Neu entwickelter Digitizer von eastern atlas in Stonehenge bei magnetischen Messungen im Einsatz: BBC-news
und Spiegel Online (22.07.10)

Januar 2010:
Georadarprospektion im Irak im November 2009: "Gräber in Kurdistan"  (Süddeutsche Zeitung, 14.01.10), Seite des DAI zu Arbil

Dezember 2009:
Erfolgreiche Prospektion im Steinhuder Meer: "Schutz für versunkene Kranenburg" (HAZ, 19.12.09)


Dezember 2008Geprüfte Qualitätsfirma im BDG


 PARTNER
KOOPERATIONSPARTNER
Archäologie

RADIO PAST

www.radiopast.eu
EU-Projekt im FP7 an der
Universität Evora (Portugal)


Exzellenzcluster TOPOI

www.topoi.org

Freie Universität Berlin /
Humboldt-Universität
zu Berlin


Grupo ánfora, G.I.P.
www.anforagip.com
Huelva, Spanien


Geophysikalische Modellierung
Dr. Thomas Günther,
Hannover

www.resistivity.net

Prof. Dr. Andreas Weller,
TU Clausthal

www.ifg.tu-clausthal.de


3D-Modelle
cdmb architects, Berlin
www.barlieb.com

Vermessung
arqueocad, Córdoba, Spanien
www.arqueocad.com


Video: Geomagnetische Testmessungen mit einem 8-kanaligen Fluxgate-Array, montiert auf einem eigens für die Flachwasserprospektion entwickelten Kunststoffboot mit Elektromotor, bei Potsdam

Geomagnetik
Mit geomagnetischen Messungen werden räumliche Änderungen des natürlichen Magnetfeldes registriert, die durch magnetisch wirksame Einlagerungen in den oberen Bodenschichten verursacht werden. Das vektorielle magnetische Hauptfeld (bzw. seine Komponenten) setzt sich aus dem inneren Erdmagnetfeld (ca. 50.000 nT), dem äußeren Variationsfeld und dem gesuchten Anomaliefeld (bis einige 100 nT) zusammen. Die Trennung der Feldanteile erfolgt entweder bei der Messung (durch richtungsorientierte Gradiometeranordnungen) oder bei der Datenverarbeitung (bei Totalfeldmessungen). Die Geomagnetik ist meist die effektivste geophysikalische Prospektionsmethode zur zerstörungsfreien Vorerkundung archäologischer Fundstellen.

Magnetanomalien archäologischer Befunde entstehen durch induzierte oder remanente Magnetisierung. Die Stärke einer (durch das Erdmagnetfeld) induzierten Magnetisierung ist von der Suszeptibilität abhängig, die positiv oder negativ sein kann. Die Magnetanomalien von Gräben, Gruben und Pfostenlöcher lassen sich oft anhand einer positiven induzierten Magnetisierung von einigen nT abgrenzen. Remanente Magnetisierungen können durch verschiedene Prozesse entstehen. Am bekanntesten ist die Thermoremanenz, die sich während der Abkühlung nach Erhitzung eines Stoffes über die Curie-Temperatur ausbildet. Daher können Feuerstellen und Brandlehm aber auch gebrannte Keramik oder Ziegel meist sehr gut durch geomagnetische Messungen detektiert werden.

Durch sehr dichte Abtastung (Messpunktabstand von einigen Zentimetern im Profil bei einem Profilabstand von 50 cm) ergeben sich hochaufgelöste magnetische Karten, die sog. Magnetogramme. Der Einsatz von mehrkanaligen, fahrbaren Sondenarrays und eine Echtzeit-GPS-Positionsbestimmung ermöglichen, auch sehr große Flächen schnell und zerstörungsfrei magnetisch zu kartieren. Je nach Geländebeschaffenheit lassen sich auf diese Weise zwischen 2 und 10 ha Fläche pro Tag untersuchen. Die Ergebnisse können bereits an Ort und Stelle dargestellt und interpretiert werden. Wesentlich für die Qualität und Aussagekraft von Magnetogrammen sind die Datenverarbeitungsprozesse zwischen Messwertaufnahme und Darstellung. Die dazu nötigen Hard- und Softwarelösungen werden von uns neu- und weiterentwickelt.

Fluxgate- oder Cäsium-Sensoren?

Die Amplituden der Anomalien archäologischer Strukturen liegen meist im Bereich zwischen 1 und 10 nT (Nanotesla). Bei Verwendung von hochauflösenden Datenloggern (24 bit ADC) sind sowohl Fluxgate-Magnetometer als auch Cäsium-Sensoren für archäologische Kartierungen sehr gut geeignet.

Fluxgate-Gradiometer bieten gegenüber Cäsium-Magnetometern die Vorteile größerer Sensitivität für oberflächennahe Strukturen und höherer Robustheit bei äußeren Störfeldern. Die höhere Auflösung von Totalfeldmessungen mit Cäsium-Magnetometern kann wiederum bei magnetisch sehr ruhigen Messbedingungen von Vorteil sein. Große Mehrsondenarrays sind aufgrund der deutlich geringeren Anschaffungskosten
meist mit Fluxgate-Gradiometern ausgerüstet.

Vergleichsmessung mit Fluxgate- und Cäsium-
magnetometern über einer Kreisgrabenanlage.

© IKARE Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, www.ikare.uni-halle.de
8-Sonden-Fluxgate-Array

Fluxgatemessung: Vertikalgradient der Vertikalkomponente
∆Z/z
±6 nT/m
Cäsiummessung: Totalfeld, Z-Komponente
Z ±6 nT

Geräte und Konfigurationen


Fahrbares Fluxgate-Gradiometerarray mit 10-Kanal-Datenlogger, hier als 8-Sondenarray
8-Sonden-Fluxgate-Array
Fluxgate-Gradiometerarray mit 6-Kanal-Datenlogger, flexibel einsetzbar in Plantagen und Olivenhainen
Fahrbares Array mit 4 Caesiumsensoren + zwei 2-Kanal-Logger (Geometrics) zur Messung des magnetischen Totalfeldes bzw. oder tragbares Cs-Gradiometer
Tragbares Fluxgate-Gradiometerarray, auch mit schwenkbaren Sensoren für Messungen auf geneigten Flächen
Prospektion im Flachwasser: Mehrkanaliges bootsgestütztes Fluxgate-Gradiometerarray mit GPS. Auch als Multisensorsystem mit Georadar und Sonar ausführbar. 31. Mag_Wasser8_small.jpg Mag_wasser10_small.jpg


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ARCHÄOLOGISCHE PROSPEKTION
Firmenbroschüre
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TECHNOLOGIE
Geomagnetik Deutsch
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IP-Geoelektrik an Schlackenhalden English
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(Poster zur Tagung "Early Iron in Europe – Prehistoric and Roman Iron Production", Hüttenberg, Österreich, Sept. 2008)

INGENIEURGEOPHYSIK
Geophysik im Grundbau
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(Auszug aus der Diplomarbeit
von Dipl.-Ing. Holger Böhm, FB
Bauingenieurwesen, TU Berlin)


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