UNTERSUCHUNGSMETHODEN
Wo direkte Aufschlüsse nicht möglich oder nur punktuell gültig sind, liefern ingenieurgeophysikalische Untersuchungen die notwendigen Informationen. Sie bestimmen die räumliche Verteilung petrophysikalischer Kennwerte im Untergrund. Diese Parameterverteilungen werden in Karten dargestellt und unter Berücksichtigung der Ergebnisse direkter Aufschlüsse aus Bohrungen und Sondierungen und aller vorliegenden Informationen interpretiert.
FACHGEBIETE
Geotechnische Untersuchungen / Hochwasserschutz
Zerstörungsfreie Prüfung (NDT)
Hohlraumortung
LeitungssucheGeotechnische UNTERSUCHUNGENNEUE TECHNOLOGIEN IM HOCHWASSERSCHUTZ
Geoelektrische Bodenuntersuchungen gehören heute zum Standardprogramm bei der Erkundung von Deichen. Bei der Vorerkundung werden Vertikalschnitte längs der Deichachse aufgenommen. Für detaillierte Untersuchungen stehen verschiedene Spezialverfahren zur Verfügung. Dazu gehören IP-Sondierungen zur Bestimmung geotechnischer Zielgrößen, die Erkundung der geologischen Verhältnisse im Deichquerschnitt einschließlich einer Topografiekorrektur sowie die Abbildung komplizierter 3D-Strukturen mittels geoelektrischer Tomografie.

Elbhochwasser 2002 in der Prignitz

Geotechnischer Schnitt - Messprofil Deichkrone
3D ERKUNDUNG VON GEOLOGISCHEN BARRIEREN
Die räumliche und stoffliche Ausbildung von natürlichen geologischen Barrieren
kann zerstörungsfrei mittels geoelektrischer Tomografie erkundet werden.
Durch Optimierung von Bohransatzpunkten wird der Gesamtaufwand für
Erkundungs- oder Sanierungsbohrungen minimiert.
ROHSTOFFEXPLORATION
Die oberflächennahe Geophysik unterstützt die geologische Erkundung bei der Suche nach Rohstoffen, wie Sand, Kies und Ton sowie bei der Exploration von Erzlagerstätten. Gegenstand der Erkundung können auch Boden- und Sedimentstrukturen oder die Festgesteinsoberkante sein. Die geophysikalische Vorerkundung ermöglicht die Festlegung optimaler Ansatzpunkte für Bohrungen und Sondierungen für Brunnen, Messstellen, In-situ Reaktoren und die Gewinnung von Probenmaterial.

Geologischer Schnitt
ZERSTÖRUNGSFREIE PRÜFUNG
ORTUNG VON BAUTEILEN UND UNTERSUCHUNGEN AM BAUKÖRPER
Bei der zerstörungsfreien Prüfung ist das Georadar oft eine erfolgversprechende Alternative zum Ultraschall. Zum Beispiel ist die Ortung von Spanngliedern in Betonkörpern meist nur mit dem Georadar möglich. Eine kombinierte Messung mit verschiedenen Antennenfrequenzen erhöht dabei die Aussagesicherheit.

Radargramm mit georteten Spannglieder zur Festlegung von Bohrpunkten
ORTUNG
ORTUNG NATÜRLICHER UND KÜNSTLICHER HOHLRÄUME
In Altbergbaugebieten ist die Lage unterirdischer Hohlräume oft nicht bekannt.
Bei bebauten Verdachtsflächen ist die Geophysik oft erste Wahl bei der Beurteilung
bzw. Bergschadensanalyse. Eine 3D-Vermessung ist dabei zwingend notwendig. Zur Ortung von Hohlräumen und zur Abgrenzung von Zonen mit Sekundäreffekten
wie Bruchglocken und Auflockerungszonen setzen wir die Widerstandstomografie ein.

Messungen durch versiegelte Oberflächen
LEITUNGSSUCHE
METALLISCHE UND NICHTMETALLISCHE LEITUNGEN
Selbst mit Netzplänen ist es nicht immer möglich, die genaue Lage von Rohrleitungen oder Kabeln zu bestimmen. Sind die Leitungspläne unvollständig oder ungenau kann dies zu Fehlaufgrabungen und Beschädigungen führen. Für die Leitungsortung werden magnetische und elektromagnetische Verfahren bei metallischen Leitungen und das Georadar für die Suche nach nichtmetallischen Leitungen eingesetzt. Durch Kopplung mit GPS ist eine schnelle Übertragung in CAD und GIS möglich.

Leitungssuche mittels geomagnetischer Kartierung, Fläche 50m x 50m

Leitungsverlauf nach Georadarprofilen
Ansprechpartner
Burkart Ullrich, Cornelius Meyer (info@eastern-atlas.com)


